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Pilotregionen

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Deutschland liegt im gemäßigten, regenreichen Klimagürtel der mittleren Breiten. Im größten Teil des Landes herrscht ein gemäßigt kontinentales Klima mit kalten Wintern mit Temperaturen um 0 °C oder leicht darüber und warmen Sommern, die im Juli und August 23/26 °C erreichen. Die nördlichen Gebiete wie Bremen, Hamburg, Lübeck, Rostock und Kiel sind etwas milder, erhalten aber aufgrund des Einflusses des Atlantiks mehr Regen und Wind. In der Vergangenheit waren die Niederschläge in Deutschland mäßig und gleichmäßig über das Jahr verteilt, doch dies ändert sich. Im Jahr 2022 gab es eine übermäßige Sommerhitze und zu wenig Regen, während im Herbst starke Regenfälle erwartet werden.

Die Niederschläge variieren von Region zu Region: Im Flachland von Berlin und Leipzig fallen jährlich 530-550 mm, im mittleren und südlichen Flachland (Frankfurt, Nürnberg) etwa 600 mm, in den nordwestlichen Gebieten an der Nordsee (Hamburg, Kiel) 700-750 mm, in Rheinland-Westfalen (Köln, Düsseldorf) 750 bis 850 mm, in der Nähe von Hügeln (Wuppertal) sogar 1.150 mm. In Bayern (München) fallen etwa 950 mm, in Gebirgsregionen wie dem Harz und den Alpen sogar über 1.500 mm.

Die Sonneneinstrahlung ist relativ spärlich. Im Nordwesten (Hamburg, Nordrhein-Westfalen) gibt es etwa 1.600 Sonnenstunden pro Jahr, im Nordosten (Berlin) knapp über 1.700 Stunden, während die Ostseeküste (Rostock), der Südwesten (Frankfurt, Freiburg) und Bayern (München) etwa 1.800 bis 1.850 Stunden erhalten. Der größte Teil Deutschlands weist gemäßigte Braun- und Tiefbraunböden auf. Die fruchtbarsten Böden entstehen auf Löss in den nördlichen Mittelgebirgen, der Magdeburger Ebene, dem Thüringer Becken, dem Rheintal und dem Alpenvorland. Diese Böden reichen von Schwarz- bis zu hochfruchtbaren Braunböden und werden überwiegend für den Ackerbau genutzt. In den nördlichen Ebenen gibt es sandige, lehmige Böden und braune Podsolböden, die aufgrund von Abholzung und Beweidung ausgelaugt sind. An der nordwestlichen Nordseeküste gibt es sandige, sumpfige Gebiete, die sich für die Beweidung und den Ackerbau eignen.

Der Klimawandel führt zu einem Rückgang des Kohlenstoffgehalts im Boden und beeinflusst die Wasserspeicherkapazität. Ein veränderter Wasserhaushalt aufgrund höherer Temperaturen, geringerer Sommerniederschläge und längerer Trockenperioden könnte die Erträge in der Land- und Forstwirtschaft erheblich verringern und die Grundwasserbildung beeinträchtigen.



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